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Warum dieser Blog?

Stephan Humer hat einiges studiert und profiliert sich seitdem als Deutschlands erster „Internetsoziologe“. Das hat ihn wohl nicht ausgelastet, weshalb er 2005 und 2006 linke Bewegungen unterwanderte: Die Initiative für ein Berliner Sozialforum, den Chaos Computer Club, die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm. Im Sommer 2006 wurde er als V-Mann für eine Verfassungsschutzbehörde geoutet und flog aus den Zusammenhängen raus.

Der Vorwurf konnte nie belegt werden, weil sich Humer offensiv und aggressiv weigerte an dessen Entkräftung mitzuarbeiten. Vielleicht hat er sich zum Ende seines Studiums etwas Geld als Informant hinzu verdient. Genauso möglich ist, dass er linke Bewegungen für sein eigenes Emporkommen ausforschte. Ein Hobby war es jedenfalls nicht.

Humer ist 2007 Mitgründer und Vorsitzender eines „Netzwerks Terrorismusforschung“ (NTF), das seit 2013 als Verein organisiert ist. Ziel des NTF ist es, „NachwuchsforschInnen [sic] unterschiedlicher Disziplinen“ in Verbindung zu bringen. Die Themen des NTF werden mit „Terrorismus, Extremismus und politische Gewalt“ angegeben. Das NTF verweist darauf, dass sich dessen Mitglieder „sämtlichen terroristischen Strömungen und politschen Extremismen“ widme und nicht auf ein Themenfeld – ‚links‘, ‚rechts‘ oder ‚religiös motiviert‘ – beschränkt“ sei. Im Kern besteht das NTF aus einer Mailingliste von rund 500 Studierenden, Stipendiat_innen und anderen Interessierten, die sich damit gegenseitig über Publikationen oder Veranstaltungen informieren.

Humer bedient offenkundig den Twitter-Account des NTF. Der Auftritt beim Kurznachrichtendienst ist jedoch bedeutungslos und dient eigentlich dazu, die Tweets von Humers eigenem Account zu vervielfältigen. Während Humer seinem Twitter-Account einen seriösen Anstrich gibt, nutzt er den des NTF auch für Schmähungen linksradikaler Politik.

Humer inszeniert sich als Spezialexperte für „Linksterrorismus“ und „Linksextremismus“. Es kann also nicht angenommen werden, dass er die damals unterwanderten linken Strukturen aus solidarischem Interesse anschaute. Auch heute ruft Humer dazu auf, auf linken Veranstaltungen Informationen zu sammeln um diese dann für Forschungszwecke oder Publikationen zu nutzen.

Dieser Blog der Recherchegruppe AntiRep sammelt und archiviert Humers gegen links gerichtete Aktivitäten und Herabsetzungen. Fehlende Teile können in den Kommentaren nachgereicht werden. Die Aufzeichnung endet, wenn Humer sich zur Unterwanderung linker Zusammenhänge erklärt.

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